Zum Inhalt springen

Fernweg

Werratal-Radweg

Rund 300 km Radfernweg von den Werraquellen am Rennsteig entlang der Werra bis Hann. Münden, in 6 Etappen.

Etappen
6
Gesamtstrecke
rund 300 km

Etappen

Anfang Ziel

Etappe 1

Von den beiden Werraquellen auf dem bekannten Rennsteig geht die Fahrt rasant bergab in Richtung Eisfeld. Der Weg führt flussnah durch den Thüringer Wald, die Thüringer Rhön, das Werrabergland und den Hainich hin zum früheren innerdeutschen Grenzgebiet. Kulturelle Höhepunkte sind das Hennebergsche Museum im Kloster Veßra, die Theaterstadt Meiningen, die Karnevalshochburg Wasungen, die Kurstadt Bad Salzungen und das Erlebnisbergwerk Merkers.

196,6 km ca. 52:45 h Streckenweg
Details ansehen
Aufstieg
1167 m
Abstieg
1777 m
Höhenprofil
250 m 500 m 750 m
0 km 195 km

Höhenprofil von Fairvisit aus Satelliten-Höhendaten berechnet. Auf- und Abstieg weichen meist um bis zu ca. 10 % ab, in steilem Gelände auch mehr.

Etappe 2

Herleshausen war in Zeiten innerdeutscher Teilung ein wichtiger Grenzort. Der WERRAGrenzPark direkt am Radweg, Schloss Augustenau und die Burgkirche, eine ausgewiesene Radfahrerkirche, sind die wichtigsten Sehenswürdigkeiten des beschaulichen Fachwerkortes. Bei Hörschel besteht die Möglichkeit, einen Abstecher nach Eisenach zu unternehmen. Die Hörsel führt direkt ins Zentrum der Stadt u.a. mit Lutherhaus, Bachhaus und der automobile welt eisenach, über die das UNESCO-Weltkulturerbe, die Wartburg, thront. Wieder zurück auf der Hauptstrecke folgt nach Creuzburg mit der gleichnamigen Burg und der Liboriuskapelle auf der alten Werrabrücke einer der landschaftlich schönsten Abschnitte des Flussverlaufs, die Kalksteinfelsen von Ebenshausen. Von den ehemals drei Schlössern in Mihla sind noch das Graue und das Rote Schloss erhalten. Über Frankenroda führt der Weg in die Fachwerkstadt Treffurt, deren dominante Burg Normannstein schon weithin sichtbar ist.

36,7 km ca. 9:30 h Streckenweg
Details ansehen
Aufstieg
106 m
Abstieg
135 m
Höhenprofil
250 m 500 m 750 m
19 km 26 km 0 km 36 km

Höhenprofil von Fairvisit aus Satelliten-Höhendaten berechnet. Auf- und Abstieg weichen meist um bis zu ca. 10 % ab, in steilem Gelände auch mehr.

Etappe 3

Zu Zeiten der innerdeutschen Teilung markierte die Flussmitte immer wieder den Grenzverlauf, so auch zwischen Treffurt und Altenburschla. Vis-à-vis der Gemeinde Heldra trohnt der Turm der Einheit auf dem Heldrastein. Die Gemeinde Großburschla lag auf thüringischem Gebiet, ihr Bahnhof jedoch auf hessischem. Beim Besuch Altenburschlas können Sie sicherlich erkennen, warum der Ort bei Landeswettbewerben "Unser Dorf soll schöner werden" sehr gut abgeschnitten hat. Die kleinste Stadt im Geo-Naturpark Frau-Holle-Land, Wanfried, lädt mit ihrem historisch anmutenden Hafen und vielen farbenprächtigen renaissancezeitlichen Fachwerkhäusern zum Verweilen ein. Schon von weitem sind die Leuchtberge am Rande der Stadt Eschwege zu erkennen. Hessens drittgrößter See, der Werratalsee, lädt am Stadtrand noch zu einer Rast ein. Rund 1.000 Fachwerkhäuser, das Landgrafenschloss mit dem Dietemann, der Aussichtsturm Nikolaiturm, viele Einkaufs- und Einkehrmöglichkeiten, Zinnfigurenkabinett und Heimatmuseum, aber auch eher versteckt liegende Gärten laden zum Besuch ein.

21,1 km ca. 5:15 h Streckenweg
Details ansehen
Aufstieg
23 m
Abstieg
49 m
Höhenprofil
250 m 500 m 750 m
11 km 0 km 21 km

Höhenprofil von Fairvisit aus Satelliten-Höhendaten berechnet. Auf- und Abstieg weichen meist um bis zu ca. 10 % ab, in steilem Gelände auch mehr.

Etappe 4

Vorbei am Jestädter Weinberg führt der Weg unterhalb von Burg Fürstenstein nach Albungen. Hier ist ein kurzer Abstecher zum "Nordkap" und ein Besuch der Radfahrerkirche möglich. Den weiten Bögen der Werra folgend führt der Weg am Rande des Dörfchens Kleinvach und unterhalb des weithin sichtbaren Schloss Rothestein in die Doppelstadt Bad Sooden-Allendorf. Der Weg bringt Sie in den Stadtteil Allendorf mit ihrem geschlossenen Fachwerkstraßenbild, dem malerischen Rathaus, Diebesturm, St. Crucis-Kirche mit Bibelgarten und Hörspielkirche. Der Stadtteil Bad Sooden mit der Fachwerkzeile Weinreihe, historischem Gradierwerk, WerratalTherme und Kurpark, Salzmuseum, Salzamt und Pfennigstube sowie der Marienkirche ist unkompliziert über die alte Werrabrücke und eine Fußgängerunterführung unter der Bundesstraße erreichbar. Auf dieser Etappe führt auch der Natura Trail "Natura 2000 im Werratal - mit dem Rad von Eschwege nach Hedemünden".

21,8 km ca. 5:45 h Streckenweg
Details ansehen
Aufstieg
76 m
Abstieg
65 m
Höhenprofil
250 m 500 m 750 m
6,2 km 14 km 0 km 22 km

Höhenprofil von Fairvisit aus Satelliten-Höhendaten berechnet. Auf- und Abstieg weichen meist um bis zu ca. 10 % ab, in steilem Gelände auch mehr.

Etappe 5

Von Bad Sooden-Allendorf führt der Weg zunächst wieder ins Thüringische. In Wahlhausen lohnt der Besuch der flächendeckend ausgemalten Kirche. In Lindewerra berichtet das Stockmachermuseum von einem inzwischen sehr selten gewordenen, aber hier noch existierenden Handwerk. Dort beginnt auch die Werraschleife, ein großer Mäander unterhalb der Teufelskanzel, der wildromantisch auf eher schmalem, naturnahem Weg zu den landschaftlich reizvollsten Abschnitten gehört. Vor Werleshausen grüßt die Jugendburg Ludwigstein, nach Unterquerung der Bundesstraße lohnt der Blick zurück auf die thüringische Burgruine Hanstein. Der Werra folgend führt Sie der Weg nach Unterrieden. Über die neue Fußgänger- und Radfahrerbrücke Unterriedens führt der Weg durch die malerische Werra-Aue. Vorbei an Campingplatz, Brauerei und Freibad erreichen Sie die Innenstadt von Witzenhausen. Die Kirschenstadt ist durch die Studierenden Deutschlands kleinster Universität (Fachbereich Ökologische Landwirtschaft der Universität Kassel) geprägt. Neben dem Universitätsstandort im ehemaligen Wilhelmitenkloster mit seinen Museen, dem Tropengewächshaus und dem Völkerkundemuseum, ist Hessens nahezu jährlich ausgezeichnetes bestes Programmkino hier zu finden. Die Radfahrerkirche Liebfrauenkirche, Marktplatz und Rathaus, und schöne Fachwerkhäuser, vor allem am Markt und in der Ermschwerder Straße, sollten zum Stadtbummel gehören. Auf dieser Etappe führt auch der Natura Trail "Natura 2000 im Werratal - mit dem Rad von Eschwege nach Hedemünden".

19,9 km ca. 5:30 h Streckenweg
Details ansehen
Aufstieg
136 m
Abstieg
175 m
Höhenprofil
250 m 500 m 750 m
4,9 km 9,1 km 13 km 0 km 20 km

Höhenprofil von Fairvisit aus Satelliten-Höhendaten berechnet. Auf- und Abstieg weichen meist um bis zu ca. 10 % ab, in steilem Gelände auch mehr.

Etappe 6

An der Schlagd von Witzenhausen mit ihrem Kirschenkunstwerk "Metamorphose" verlässt der Werratal-Radweg die Stadt und führt straßenbegleitend unterhalb des Burgbergs nach Ermschwerd und weiter über Stiedenrode nach Blickershausen. In Hedemünden erreicht der Weg niedersächsischen Boden. Das Dorf lohnt mit seinen Fachwerkhäusern und der geöffneten Marienkirche mit ihrem Garten einen Abstecher. Über das ehemalige Töpferdorf Oberode, den Campingplatz Zella mit dem Gasthaus Spiegelburg. dem Werraufer von Laubach, unter der beeindruckenden Autobahnbrücke und der ICE-Brücke hindurch, vorbei am Wasserkraftwerk am Letzten Heller, der früheren Landesgrenze, erreicht der Weg Hann. Münden. Über die neue Uferpromenade unterhalb des Weserrenaissanceschlosses, die historische Werrabrücke rechts liegen lassend, durch Wanfrieder und Bremer Schlagd am Packhof vorbei, führt sie die Fußgängerbrücke auf die Insel Tanzwerder, wo sch am berühmten Weserstein die Werra mit der Fulda zur Weser verbindet. Auf dieser Etappe führt auch der Natura Trail "Natura 2000 im Werratal - mit dem Rad von Eschwege nach Hedemünden".

19,1 km ca. 5:15 h Streckenweg
Details ansehen
Aufstieg
140 m
Abstieg
150 m
Höhenprofil
250 m 500 m 750 m
7,4 km 13 km 0 km 19 km

Höhenprofil von Fairvisit aus Satelliten-Höhendaten berechnet. Auf- und Abstieg weichen meist um bis zu ca. 10 % ab, in steilem Gelände auch mehr.

Höhendaten

produced using Copernicus WorldDEM-30 © DLR e.V. 2010-2014 and © Airbus Defence and Space GmbH 2014-2018 provided under COPERNICUS by the European Union and ESA; all rights reserved

Die für das Copernicus-Programm zuständigen Stellen haften nicht für die Nutzung der Daten von Copernicus WorldDEM-30.

Gespeichert